US-Wissenschaftler fordern die Abschaffung “geistigen Eigentums”

Posted by Peter on April 15, 2009 at 9:48 .

Die Krise nutzen wollen die US-Ökonomen Michele Boldrin und David Levine zur Abschaffung der Rechte an immateriellen Gütern, auch bekannt als “geistiges Eigentum”. Warum? Die Abschaffung würde eine Innovationswelle auslösen, die der Schlüssel zur Wiederbelebung der Wirtschaft sein kann.

Wir sind da einen Schritt weiter und fordern auch die Abschaffung der Rechte an materiellen Gütern. Warum? Die darauf folgende Umverteilung würde Milliarden Menschen aus der Armut holen, deren Konsum wiederum die Wirtschaft ankurbelt.

D.h., natürlich gäbe es gar keinen Konsum mehr, zumindest keinen entgeltlichen. Denn wie soll man etwas verkaufen, woran man gar kein Eigentum hat? Man kann es nicht einmal mehr verschenken. Die Dinge wären vogelfrei, jeder nimmt sich was er braucht (oder glaubt, zu brauchen).

Auf eine Wirtschaft, die sich erst erholen muss, können wir in der neuen Welt ohne Eigentum verzichten. Ob das die US-Ökonomen auch so sehen? Schließlich wäre ihr Arbeitsplatz dann ebenfalls überflüssig ;-)

Heise.de

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